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Wärme-/Kältetherapie

Gezielte Temperaturbehandlung zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung

Physiotherapeutische Kältebehandlung mit Eispack

Was ist Wärme-/Kältetherapie?

In der Physiotherapie nutzen wir gezielt Wärme und Kälte als therapeutische Mittel zur Schmerzlinderung und Heilungsförderung. Beide Verfahren können lokal oder großflächig am Körper eingesetzt werden – die Wahl richtet sich nach Ihrem individuellen Schmerzbild. Wärmetherapie durch Fango, Moor oder Heißluft fördert die Durchblutung und entspannt Muskulatur und Gewebe. Kältetherapie mittels Kühlpacks, Eisabreibung oder unserem Kältetherapiegerät „Cryo 6″ wirkt entzündungshemmend und abschwellend. Meist werden diese Therapien ergänzend eingesetzt.

Indikationen für Wärmetherapie

Chronische Muskelverspannungen und Verhärtungen

Chronische Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden

Rheumatische Erkrankungen ohne akute Entzündung

Vorbereitung auf manuelle Therapie oder Massage

Indikationen für Kältetherapie

Akute Verletzungen, Schwellungen und Prellungen

Entzündliche Gelenkerkrankungen und akute Schmerzzustände

Postoperative Schwellungen

Sportverletzungen und akute Zerrungen

Wirkung und Behandlungsziele

Wärme- und Kältetherapie wirken über unterschiedliche physiologische Mechanismen. Wärme erweitert die Blutgefäße, steigert die Durchblutung und lockert verspannte Strukturen. Kälte verengt die Gefäße zunächst, bewirkt anschließend aber eine reaktive Mehrdurchblutung und hemmt Entzündungsprozesse. Beide Verfahren beeinflussen die Schmerzweiterleitung positiv.

Ziele der Wärmetherapie im Überblick

Förderung der Durchblutung und des Stoffwechsels

Entspannung verspannter Muskulatur und Lockerung des Gewebes

Schmerzlinderung bei chronischen Beschwerden

Vorbereitung des Gewebes für nachfolgende Behandlungen

Ziele der Kältetherapie im Überblick

Entzündungshemmung und Abschwellung nach Verletzungen

Schmerzlinderung bei akuten Beschwerden

Reduktion von Schwellungen und Blutergüssen

Tonisierung erschlaffter Muskulatur

Wärmebehandlung mit Fango beim Physiotherapeuten

Termine & Sprechzeiten

Mo-Fr: 8-20 Uhr
und nach Absprache

Telefonzeiten

Tel: 07633 93856-22
Mo-Fr: 8-12 Uhr
Nach 12 Uhr Anrufbeantworter
(Wir rufen Sie schnellstmöglich zurück)
FAQ’s

Fragen und Antworten

Als Faustregel gilt: Wärme bei chronischen Beschwerden, Kälte bei akuten Verletzungen. Wärmetherapie wird eingesetzt bei chronischen Verspannungen, Arthrose oder zur Vorbereitung auf weitere Behandlungen. Kältetherapie kommt zum Einsatz bei frischen Verletzungen, Schwellungen, akuten Entzündungen oder direkt nach Operationen. Bei manchen Erkrankungen kann auch ein Wechsel sinnvoll sein. Ihr Therapeut wählt die passende Anwendung für Ihr spezifisches Beschwerdebild aus.
Eine Wärmeanwendung wie Fango oder Heißluft dauert typischerweise 15 bis 20 Minuten. Die Kältetherapie ist meist kürzer und liegt je nach Methode zwischen 5 und 15 Minuten. Längere Kälteanwendungen können Hautschäden verursachen, daher wird die Zeit genau kontrolliert. Beide Therapieformen werden häufig vor oder nach anderen physiotherapeutischen Behandlungen eingesetzt, um deren Wirkung zu unterstützen.
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Bei chronischen Verspannungen können Sie zu Hause Wärmflaschen, Kirschkernkissen oder Wärmepflaster verwenden. Für Kälteanwendungen eignen sich Kühlpacks oder Eiswürfel (nie direkt auf die Haut!). Allerdings erreichen Heimanwendungen nicht die Intensität professioneller Behandlungen. Ihr Therapeut zeigt Ihnen die richtige Anwendung und klärt Sie über mögliche Risiken auf. Bei Unsicherheiten fragen Sie nach.
Ja, beide Verfahren haben Kontraindikationen. Wärme darf nicht angewendet werden bei akuten Entzündungen, frischen Verletzungen, Fieber, Thrombosen oder Tumoren. Kälte ist ungeeignet bei Durchblutungsstörungen, Kälteallergie, Raynaud-Syndrom oder offenen Wunden. Bei Sensibilitätsstörungen (gestörtem Temperaturempfinden) ist besondere Vorsicht geboten. Ihr Therapeut prüft vor jeder Anwendung, ob Ausschlusskriterien vorliegen.
Beide Wärmeverfahren haben ihre Vorteile. Fango- oder Moorpackungen geben intensive, feuchte Wärme ab, die tief ins Gewebe eindringt und besonders bei großflächigen Verspannungen wirksam ist. Die Packungen passen sich dem Körper an und halten die Wärme lange. Heißluft (Rotlicht) erzeugt trockene Wärme, ist schneller einsatzbereit und eignet sich gut für kleinere Bereiche. Ihr Therapeut wählt die geeignete Methode je nach Beschwerdebild und behandelter Körperregion aus.

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